Sitz
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„Sitz“ gilt vielen als das kleine Einmaleins der Hundeerziehung, doch der tatsächliche Nutzen im Alltag ist ohne das Beherrschen anderer Kommandos nicht so groß. Richtig unentbehrlich ist es allerdings in der Stadt, wenn es darum geht, dass der Hund sich sammelt, um eine schwierige Situation zu meistern. Zum Beispiel sollte der Hund sich an der Bordsteinkante hinsetzen, bevor wir die Straße überqueren.
Die Übung selbst funktioniert ähnlich wie „Platz“ oft am einfachsten über Futter. Man konzentriert den Hund erst auf einen Futterbrocken, er schaut auf den Futterbrocken, geht mit der Bewegung des Fingers nach oben, und dann kommt ein Automatismus, der den Hintern praktisch nach hinten fallen lässt. Dabei ist das Timing sehr, sehr wichtig. Und das heißt mit anderen Worten: Man muss genau in dem Moment „Sitz“ sagen, in dem der Hund sich setzt. Nicht vorher und nicht nachher!
Und vor allem darf man die Belohnung – das Leckerli – nur dann geben, wenn der Hund sich auch tatsächlich gesetzt hat.
 
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