Bei Fuß
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Spießige Treiberei oder unverzichtbare Erziehung? Jeder hat seine eigene Meinung zum Gassigehen „Bei Fuß“. Doch eines ist klar. Der Alltag insbesondere in der Stadt ist bedeutend einfacher mit einem Hund, der „Bei Fuß“ gehen kann.

Zwar ist bei der Hundeerziehung meist der gerade Weg auch der beste. Doch um Bei-Fuß-Gehen zu lernen, sind Kreise angesagt: Genauer gesagt ist es die Acht, die dem Hund beim Lernen hilft.

Wenn der Hund nach vorne zieht, helfen Drehungen nach links, die den Hund wieder enger an den Menschen bringen. Durch diese Bewegung wird ihm praktisch „der Weg abgeschnitten“. Wenn man dagegen einen „Bummelzug“ neben oder gerne auch hinter sich hertraben hat, helfen schnelle Richtungswechsel nach rechts, also Rechtskurven. Der Hund bekommt den Richtungswechsel durch einen Zug an der Leine mit und wird ziemlich schnell reagieren. Der Hund wird animiert, hinter uns herzukommen.
 
Doch Vorsicht: Die Richtungswechsel sollen nicht mit ständigem Leinenrucken einhergehen. Gerade das ständige Ziehen und Zerren wird dem Hund nicht helfen. Der Hund lernt überhaupt nichts – außer dass er immer ängstlicher und unsicherer wird. Und die Leine sollte auch nicht ständig auf Spannung gehalten werden. Dadurch zieht der Hund nämlich noch mehr.
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