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Komm!“ ist ein sehr spezieller
Befehl: Kommt der Hund wirklich, erfüllt jeden Hundebesitzer
der eigentümliche Stolz „Meiner ist eben doch der beste“;
doch kommt er eben nicht, ist der Frust mindestens genauso groß.
Dabei ist „Komm!“ aber kein „Schönwetterbefehl“,
sondern einer zur Verhinderung von kleinen oder größeren
Hundekatastrophen. Ein Hundebesitzer muss nämlich idealerweise
etwaige Gefahren für seinen Hund vorab entdecken, um ihn dann
mit einem „Komm!“ aus der Gefahrenzone zu sich hin zu
ordern. Also ist für diesen Befehl die Situation, in der er
angewandt wird, genauso wichtig wie die richtige Ausführung. |
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Die richtigen Übungen für „Komm!“ haben
alle etwas gemeinsam: die Leine. Jeder Hundehalter sollte
zu Beginn erst einmal über eine lange Leine arbeiten,
damit dem Hund beigebracht wird, in welchem Radius er sich
zunächst aufhalten darf. Diesen Radius kann man dann
langsam vergrößern und in verschiedenen Situationen
ausprobieren. Erst wenn der Hund ohne Zögern und auch
bei Ablenkungen stetig auf das Kommando hört, kann man
ihn in den erlaubten Gebieten von der Leine lassen. |
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Grundsätzlich gilt: Der erste große
Fehler ist, dem Hund hinterherzulaufen, wenn er nicht sofort kommt.
Dadurch lernt der Hund nur, seinen Menschen nicht ernst zu nehmen.
Und der zweite Fehler ist, wenn er verzögert kommt, also zu
spät, mit ihm zu schimpfen und sich dem Hund gegenüber
durch Handbewegungen oder Gesten aggressiv zu gebärden. |
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Dann hilft nur: Zurück auf Anfang, arbeiten mit
der Leine und beim kleinsten
Erfolg das gewünschte Verhalten belohnen. |
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Und bei „Komm!“ gilt auch die eherne Regel
der Hundeerziehung: Wenn Sie hinterher rufen, ist das Blabla. Wenn
der Hund nicht zurückkommt, dann
hält man besser den Mund. Denn wenn ich ein Kommando gebe, muss ich es auch
durchsetzen können. |
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