Videobeitrag  |
Um die Videofilme betrachten
zu können, benötigen Sie den RealPlayer
welchen Sie hier downloaden >> und
installieren können. |
|
Verbote sind nicht schön, aber
notwendig. Das gilt auch für die Hundeerziehung, und auch da
für das einzige große Verbot, dass jedem Hund beigebracht
werden muss, das „Nein“. Das zu lernen ist schwierig. „Nein“ ist
nämlich der einzige Befehl, der grundsätzlich ohne Belohnung
mit Futter auskommen muss. Warum? Weil man mit dem Vorenthalten des
Futters in der jeweiligen Situation dem Hund das gewünschte
Höchstmaß an Disziplin und Gehorsam abverlangt. Doch ohne
diese Anstrengung funktioniert ein „Nein“ auf Dauer nicht. |
 |
Die Übungen konzentrieren
sich dann auf den Moment des „Futterverwehrens“:
Zunächst bekommt der Hund einen Futterbrocken angeboten,
und dann, wenn er es ohne Befehl von sich aus nehmen will – mit
anderen Worten: stehlen möchte – dann kommt das
Kommando „Nein“. So erreicht man, dass der Hund
das Kommando erlernt. Schließlich soll er ja mit der
Handlung schlicht und ergreifend aufhören. Da kann auch
nichts belohnt werden. Denn „Nein“ heißt „Nein“. |
 |
|
|
 |
| Der größte Fehler bei den Übungen
wäre, dass dem Hund zu lange kein Futter gegeben wird. Er soll
ja lernen, dass er nur dann nicht an sein geliebtes Fressen darf,
wenn der Mensch mit einem „Nein“ es verhindert. Das heißt:
Der Hund muss den Befehl „Nein“ verknüpfen mit einem
Verbot, an das er sich zu halten hat. Er soll nicht lernen, dass
er nichts mehr zu fressen bekommt. |
 |
„Nein“ ist die Grundlage
des Zusammenlebens von Mensch und Hund. Der Hund muss die vom Menschen
gesetzten Grenzen akzeptieren. Dabei dürfen die Grenzen vom
Menschen nicht willkürlich verschoben werden. Das bedeutet:
Einmal verboten ist immer verboten, einmal erlaubt ist immer erlaubt.
Nicht: Heute darf er auf das Bett und morgen darf er wieder nicht. |
 |
|